500 Anhänger des BgR beteiligten sich am Freitag, den 08.02.08, an der Vollversammlung des Bündnisses gegen Rechts in der Christuskirche, 500 von angeblichen 800 Einzelmitgliedern. Im letzten Jahr waren es noch gefühlte 700 (0) Teilnehmer, wenn man den eigenen Meldungen des BgR glauben schenken darf. Die Antifa Düren mobilisierte schon eine ganze Woche im Vorfeld für ihre Gegendemonstration, mit dem lächerlichen Ergebnis von angeblichen 250 Teilnehmern, im Gegensatz zu 1.300 Gegendemonstranten im letzten Jahr, wenn man wiederum der Aussage der Antifa Düren Glauben schenkt. Bei solch erschreckendem Rücklauf bei der Gutmenschenseite könnte man dort eher vom Pleitegeier reden als auf Seiten des Dürener nationalen Lagers.
Zu Beginn unseres Trauermarsches zählten wir im Beisein der Polizei 57 Teilnehmer,
nach dem man dann noch 10 Minuten wartete, erreichten auch die letzten 14 Nachzügler
den Treffpunkt und wir konnten so mit 71 Teilnehmern unseren Trauermarsch in
Bewegung setzen. Bis dahin zeigte die Einsatzleitung der Polizei schon dreimal deutlich,
wie überflüssig das im Vorfeld stattfindende Kooperationsgespräch war. Man änderte mal
eben die Auflagen der Auflage mit einer weiteren Auflage. Den krönenden Abschluß, so
dachten wir zumindest, erbrachten die Herren in Grün dann als sie uns ohne eine
Auftaktkundgebung losschicken wollten. Nichtsdestotrotz nahmen wir uns die Zeit und
hielten unsere Auftaktrede, denn wie sagte die Dürener Polizei im Kooperationsgespräch,
was für die eine Seite gilt, gilt auch für die andere. Wenn die Polizei meint sie kann, gut dann
können wir auch.
Bis zum Kaiserplatz verlief der Aufmarsch ohne jegliche Störungen, am Bahnhof selbst zeigten unsere geliebten Gäste noch einmal kurz (wie bei unserer September-Demo), was sie von Reisgerichten hält, nämlich “Nasi raus“.
Daß sich die Polizei bewusst der Abmachungen des Vorgespräches widersetzt, bewies sie damit, daß der Kundgebungsplatz nicht ordnungsgemäß abgeriegelt war und wir dadurch auf einen anderen Platz ausweichen mussten, um unsere Zwischenkundgebung abzuhalten. Aber gut die Polizei in Düren möchte ja auch mal wieder die ein oder andere Spende!
Apropos Spende, wussten Sie, liebe Leser daß die Kreissparkasse Aachen das BgR mit 5.000 Euro unterstützt hat? Viel Geld, wenn man bedenkt wie vielen Familien die Sparkasse die Kredite gekündigt hat, nur weil der Hauptverdiener arbeitslos wurde. Doch zurück zum Trauermarsch. Nachdem wir dann den anwesenden Dürener Polizisten keine allzu großen Umstände machen wollten, entschlossen wir uns die Kundgebung auf dem Kaiserplatz durchzuführen. Dort sprach dann das Landesvorstandmitglied und der Kreisvorsitzende der NPD Siegen, Stephan Flug. Ihm gelang es bereits nach 5 Minuten die anwesenden politischen Gegner und Rotfaschisten zum Schweigen zu bringen und den Dürener Bürgern zahlreich Interesse abzuringen.
Bis auf einen Passanten zeigten ihm eine große Anzahl interessierter Zuschauer ihre Sympathie und selbst Außenstehende nickten zustimmend mit dem Kopf, während er ihnen unser Parteiprogramm näherbrachte. Anschließend ging es dann weiter zum eigentlichen Grund des Aufmarsches, zur Beerdigung der Taten des BgR.
Auch hier zeigte man sich von Seiten der Polizei wieder mal, was Demokratie in der BRD bedeutet. Zunächst hatten wir beantragt, daß wir unsere „Predigt“ auf der Schenkelstraße in unmittelbarer nähe zur Christuskirsche vorbringen wollten. Im Vorfeld teilte man uns aber mit daß man besagte Straße nicht komplett sperren kann und wir daher nur bis zur Ecke Schenkelstraße - Wilhelmstraße kämen. Doch auch daran hielt man sich nicht, zunächst wollte man uns 30 Meter vor der eigentlichen genehmigten Ecke plazieren, doch der uns zugetragene Oberschutzmann, ein gewisser Herr Reuter, gestattete uns dann aber doch noch ganze 10 Meter vorzuschreiten. Die Gegenseite hingegen konnte die Schenkelstr. für sich in Beschlag nehmen, was es nicht alles gibt in einem Demokratischen Staat!
Dort hielt dann unser Kreisvorsitzende die „Predigt“ (hierzu kann man sich genauere Informationen beim Gewerkschaftler F.Taufenbach aus Inden einholen, der die Predigt aufgenommen hat). Passend dazu, wie es sich für eine ordentliche „Messe“ gehört, läuteten dann auch die Glocken der Christuskirche. Ob die gute Frau Rössler uns damit einen Gefallen tun wollte oder einfach nur plump stören, wollen wir an dieser Stelle einmal unbeantwortet lassen. Es kam uns jedenfalls fast so vor als wenn Pepone die Kirche eingenommen hatte und Don Camillo daran hindern wollte seine Predigt zu halten. Naja, Humor hat sie ja, unsere Frau Rössler.
Nachdem unsere Kundgebung damit offiziell abgeschlossen war, entschloss sich ein anwesender Kamerad dann noch dazu, eine Spontandemo gegen staatliche Willkür durchzuführen. Diese verlief ebenso wie die Hauptveranstaltung ohne jegliche Zwischenfälle. Am Ende des Demonstrationszuges erreichte uns dann noch die Meldung, daß es zwischen der Antifa und irgendwelcher, wohl vegetarischer Linkschaoten (auch Front deutscher Äpfel genannt), es noch zu einer Auseinandersetzung gekommen sein soll, an der sich selbst die Alt-Kommies der SAV beteiligten. Dies führte dann bei einem Linksfaschisten zu einem Nasenbeinbruch und zahlreiche Prellungen, sowie bei weiteren Beteiligten auch zu Festnahmen und Platzverweisen. Von Seiten der NPD gab es wie gewohnt keine Zwischenfälle.
NPD Düren
Ingo Haller