Euskirchen- Am 29. Mai 2008 erlebte die kleine Eifelstadt ein politisches Trauerspiel. Was war geschehen?
Der Kreisverband „Die Linke.“ lud zu einem Informationsabend ein, dessen Thema „Hartz Vier muß weg“ gewesen ist. Vorab hielt jene Gruppe eine so genannte Demonstration (??) am Euskirchener Rathaus ab, wo sie den kleinen Bürger über die Ungerechtigkeiten und Alternativen im Themenbereich Hartz Vier aufklärte.
Die anschließende Abendveranstaltung sollte dann dazu dienen, sich ausführlich über die Möglichkeiten im Umgang mit den Hartz- Gesetzen und allgemeiner Behördenwillkür zu informieren. Betrachtet man dies sehr oberflächlich, könnte man den Eindruck gewinnen, die politische Linke wäre konzeptionell hervorragend ausgerichtet; schließlich stoße ich nur dann in den öffentlichen Raum vor, sofern Kenntnis über den Sachverhalt besteht. Alles andere wäre Selbstmord und gewiss sehr peinlich!
Referent jener Abendveranstaltung war ein Herr Behrsing, Vorsitzender des „Erwerbslosen-Forum-Deutschland“. Dieser Mann tat zu Beginn der Zusammenkunft der sehr schläfrigen Runde von ca. 20 Personen seinen Stolz darüber kund, daß sein Forum etwa 11. 000 Menschen vertreten würde und dieses Netzwerk innerhalb weniger Jahre gewachsen sei.
An dieser Stelle endet leider auch schon der informative Strang, da die gesamte Veranstaltung durch intellektuelle Verarmung glänzte. Herr Behrsing war lediglich in der Lage, den Hinweis zu geben, daß die gesamte Kommunikation mit Ämtern immer schriftlich ablaufen und ein Besuch auf dem Amt nur in Begleitung eines Zeugen erfolgen solle.
Hieraus leiten sich mehrere Dinge ab! Die Linkspartei missbraucht den Begriff des „Sozialen“, da sie es sich zur Aufgabe gesetzt hat, zu verwalten, jedoch die Umstände nicht zu verändern. Anstelle einer systematischen Neuausrichtung im Sozialsektor, verwenden die Alt-Kommunisten nur die vorhandene Gesetzgebung, um sich im Lichte des bestehenden BRD-Systems den Anstrich einer Protestpartei zu geben; in Wirklichkeit verharren die stalinistischen Frontsoldaten nur im Alten und biedern sich dem parlamentarischen System der Bundesrepublik an!
Wir, die nationale Widerstandsbewegung, bieten die wahren Alternativen. Der Kampf für freiheitlichen Sozialismus in deutschen Landen heißt das Gebot unserer Stunde. Wer mit uns kämpft, muß zutiefst idealistisch sein! Der Glaube an eine bessere Zukunft unter einer neuen Flagge der Wahrhaftigkeit treibt uns an!